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Rom in mir – Shadow Visit beim March for Europe

Ein Beitrag von Maxim Filimonov, der im März 2017 im Rahmen der MitOst20-Lotterie für Mitglieder eine Hospitation zum Advocate Europe Workshop in Rom gewann.

Ich war noch nie in Rom, aber natürlich war Rom schon immer in mir – untrennbarer Bestandteil der phantastisch klingenden und einladenden Dreiheit “ParisBerlinRom” – für einen Jungen, der ein Städtchen im Ural bewohnte, ein absolut unerreichbares Phantom, dessen undeutliche Konturen man sich mit jedem Mal neu ausdenken kann. Aber wenn ich genauer überlege, was wusste ich über Rom? Die ewige Stadt, die bleibende Stätte der Päpste, das Kolosseum, der Filmklassiker “Roman Holiday”. Nun ja, nicht eben viel.

Viele Jahre sind vergangen, viele Länder und Städte durchreist, das Wort “Rom” ist schon leicht verwischt, hat seine unmittelbare sehnsuchtsvolle Unerreichbarkeit verloren, steht in einer nicht enden wollenden Reihe mit Namen anderer großer und staubiger Städte; die Lust sich dort wiederzufinden wurde so selten, dass sie im Endeffekt ganz verschwand. Es sah so aus, als ob Rom für mich eine Fata Morgana bleiben sollte, eine Phantasie aus der Kindheit. Doch dabei blieb es nicht! Das Mosaik des Lebenskaleidoskops fügte sich, und in der nächstfolgenden Lotterie (danke, MitOst!) zog eine Hand einen Zettel mit meinem Namen. Ich fahre nach Rom. Unglaublich!

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